An der Schwacke-Liste kommt wohl niemand vorbei, der sich auf ein Gebrauchtwagengeschäft einlässt. Sie ist die zuverlässigste Methode, einen PKW marktnah anhand seines Typs, des Baujahres, des Kilometerstandes und der Ausstattung in seinem Restwert zu beurteilen.
Kostenlos ist dies beileibe nicht, aber immer noch wesentlich günstiger als der Gang zum Sachverständigen. Da die Schwacke-Liste, welche 1957 von Hans W. Schwacke ins Leben gerufen wurde, ständig aktualisiert wird, ist sie schon lange die Arbeitsgrundlage im gewerblichen wie auch im privaten Kfz-Handel.
In Frankreich findet die Schwacke-Liste ihr Pendant in der „Argus“ und in den USA im „Kelly Blue Book“. Die Bewertung eines einzelnen PKWs kostet ein wenig Zeitaufwand für das Heranziehen der Fahrzeugdaten und 7,90 Euro. Der Kauf der Gesamtliste lohnt sich wohl nur für BMW-Händler. Fahrzeuge, die älter als 10 Jahre sind, werden allerdings nur noch selten gelistet. [...mehr]

