An der Schwacke-Liste kommt wohl niemand vorbei, der sich auf ein Gebrauchtwagengeschäft einlässt. Sie ist die zuverlässigste Methode, einen PKW marktnah anhand seines Typs, des Baujahres, des Kilometerstandes und der Ausstattung in seinem Restwert zu beurteilen.
Kostenlos ist dies beileibe nicht, aber immer noch wesentlich günstiger als der Gang zum Sachverständigen. Da die Schwacke-Liste, welche 1957 von Hans W. Schwacke ins Leben gerufen wurde, ständig aktualisiert wird, ist sie schon lange die Arbeitsgrundlage im gewerblichen wie auch im privaten Kfz-Handel.
In Frankreich findet die Schwacke-Liste ihr Pendant in der „Argus“ und in den USA im „Kelly Blue Book“. Die Bewertung eines einzelnen PKWs kostet ein wenig Zeitaufwand für das Heranziehen der Fahrzeugdaten und 7,90 Euro. Der Kauf der Gesamtliste lohnt sich wohl nur für BMW-Händler. Fahrzeuge, die älter als 10 Jahre sind, werden allerdings nur noch selten gelistet. [...mehr]

Loading ...
Was die Münchener dieser Tage in Genf präsentieren, mutet schon wie eine kleine Sensation an. Natürlich ist die Neuauflage des BMW Z4 nun nicht gerade die Revolution in der Automobilgeschichte, doch für BMW zumindest eine kleine.
Der neue Z4 ist der erste seiner Art von BMW, der die für einen Roadster doch so wichtige Stoffhaube ad acta gelegt hat. Mit einem schicken Metalltop glänzt der Z4 in der Sonne. Für BMW ein echtes Novum. Aber in allen anderen Bereichen setzen die Münchener auf altbekannte Werte. Viel mehr Innovation könnte schließlich dem Image schaden, denn ein Z4 muss nun einmal aussehen, wie ein Z4. Und natürlich folgt er diesem Anspruch bis ins kleinste Detail.
So verwundert es auch nicht, dass die hochgezogenen Scheinwerfer, die lange Schnauze, das kurze Heck und das Haifischgesicht sehr an den 3er und den 6er erinnern. Zudem setzten die Münchener auch beim Antriebsaggregat auf bekannte Zahlen. Drei Reihen-Sechszylinder mit 204 bis 306 PS stehen anfangs zur Wahl. 2010 wird dann noch eine M-Variante das Leistungsspektrum des BMW Z4 auf 306 PS erweitern. Selbstredend spendiert BMW den Roadster allerlei Zusatzsysteme von Ventilsteuerung über Direkteinspritzung bis hin zur Bremsenergierückgewinnung.
Die Erwartungen an den neuen Z4 sind groß, denn sein Vorgängermodell hatte sich zwar ganz ordentlich verkauft, war aber dennoch hinter den Erwartungen der Münchener zurück geblieben. Wenn der BMW Z4 im Mai den Weg vom Genfer Autosalon 2009 zu den Händlern antritt, dürfte er dort schon für 35.900 Euro in der günstigsten Version zu haben sein. [...mehr]

Loading ...